Jagdgenossenschaft Breuberg Mitte


Liebe Breubergerinnen, Liebe Breuberger,

wir würden gern von zwei Dingen berichten, die uns im Jagdrevier Breuberg Mitte (Wiese, Acker Hainstadt bis Sandbach) seit Jahren immer wieder begegnen.

  1. Es werden viele Stücke Rehwild aus Zäunen entfernt, tot oder kaum mehr lebensfähig.
  2. Auch gerissenes Rehwild ist seit Jahren häufig zu beklagen.

Die Hege und Pflege und das waidgerechte Jagen stehen an erster Stelle. Dazu gehört, dass unser heimisches Wild nicht unnötig leiden muss. Wenn das Wild allerdings in schlecht gepflegten löchrigen Zäunen elend zugrunde geht oder den verfallenen oder niedrigen Zaun überspringt und dann nicht mehr herauskommt, dann ist das schwer zu ertragen. Unabhängig davon, dass Zäune im Außenbereich strengen Regeln unterliegen und eventuell so zum Beispiel am Breuberghang nicht bestehen dürfen, würden wir Sie bitten, Ihre Zäune zu überprüfen und „rehsicher“ zu machen. Wenn Sie auf einen niedrigen Zaun bestehen, dann lassen Sie dem Wild einen Ausgang.

Am meisten betroffen machen allerdings Hundehalterinnen und Hundehalter, die uneinsichtig sind. Natürlich ist es schön, dem Hund Freilauf zu geben. Wenn allerdings Hundehalterinnen und Hundehalter berichten „Ach ja, mein Hund verschwindet immer zwanzig Minuten im Wald und kommt dann wieder. ODER Ihr schießt ja eh das Wild, dann ist es doch egal, ob mein Hund das erwischt.“, dann ist das schwierig hinzunehmen. Tier und Mensch machen sich den Lebensraum streitig und selbstverständlich haben auch Hunde ein Recht gut zu leben, genauso wie das Wild. Wir bitten Sie daher, den eigenen Hund immer im Einflussbereich, also im Blick zu haben und insbesondere in der Zeit (Mai bis Juli), in der die Rehkitze in der Wiese von der Mutter versteckt werden, den Hund nicht unbeaufsichtigt durch die Wiesen streifen zu lassen.

So können wir die zahlreichen Szenen vermeiden zu denen Experten hinzugezogen und die Risse als von Hunden verursacht beurteilt wurden.

Wir danken Ihnen fürs Lesen und freuen uns über Ihr Verständnis.